Konzert IV

Diego Jascalevich:

„De nuevo tango”

Ballett. Neue Fassung für Solo-Tänzerin und Instrumental-Ensemble (2021, UA) Traditioneller Tango wird mit neuartigen Klängen und improvisatorischen Elementen erweitert. Wechselseitig angereichert und inspiriert durch zeitgenössischen Solotanz und kleines Kammermusikensemble entstehen neue Hör- und Seh-Eindrücke.

Jens Josef:

„Kammerstück“ (2018)

Eine freie Bearbeitung meines „Duettinos“. Eine prozesshafte Musik, die beide Stimmen (auch die Kammerfassung bleibt zweistimmig) und damit beide Tänzer in immer neue Konstellationen hinein- bzw. hinausführt.

Martin Forciniti:

„Valse fort“ für 7 Trillerpfeifen (Publikum), Violine, Klavier und improvisierten Tanz (ad lib.) (2021, UA)

Während der komplett notierte Walzer gespielt wird, gesellen sich 7 Personen des Publikums und Tänzer*innen (ad. lib.) in improvisatorischer Weise dazu.
Das Werk ist erst beendet, wenn der letzte Trillerpfeifenton erklungen ist, was auch erst einige Minuten nach dem Ende des notierten Walzers geschehen kann.

Werner Kirschbaum:

„Dumbodum“ (2021, UA)

Corner-World, die Musik mit kleiner Tanzfläche.

Michael Töpel:

„Hüklüts Tänze“ für Klaviertrio mit zwei Tamburinen (2020, choreographische UA)

‚Hüklüt‘ heißt eine riesenhafte norddeutsche Sagengestalt. Hervorzuheben ist ihr Fleischkonsum, vorzugsweise in Form von Menschen, doch zeigt sich der Riese in den vier garantiert veganen Sätzen von seiner friedfertig-heiteren, dem Tanz zugeneigten Seite. Wie es jedoch um seinen Tanz bestellt ist, wird die Choreographie verraten.

Musa Nkuna:

Suite for Cello solo: „Six Dances from Southern Africa“ (1999)

Es sind traditionelle Tänze aus dem südlichen Afrika, Tänze, die auf Feiern, Freundschaftstreffen, Hochzeits- oder Trauerfeiern getanzt werden.

Ulli Götte:

Neues Werk (2021, UA)

Ulli Götte arbeitet in seinem neuen Werk für Tänzer/Tänzerinnen und Ensemble mit starken rhythmischen Elementen. Entwickelt wird eine komplexe, aber bisweilen auch groovige Musik, die dem Tanzquartett zur Choreographie zugrunde liegen wird.

Ausführende:
JAC-Trio (Jan Baruschke, Violine, Annette Töpel, Klavier, Cem Cetinkaya, Violoncello); Ensemble ‚Szenario‘; N.N., Tanz

 

In Kooperation mit dem